Meeting Recording Software im Vergleich

Jexity Meet Team28. September 202613 Min. Lesezeit
Laptop-Bildschirm mit Aufnahme-Symbolen für Cloud-Recording, KI-Tool und lokale Meeting-Aufzeichnung
Inhalt

Die meisten Teams kennen nur eine Art, Meetings aufzuzeichnen. Sie klicken auf den Aufnahme-Button ihrer Videokonferenz-Plattform und hoffen, dass alles klappt. Doch hinter dem einen Button verbergen sich drei grundverschiedene Ansätze mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen bei Qualität, Datenschutz und Kosten. Wenn Sie eine Videokonferenz aufzeichnen wollen, sollten Sie die Unterschiede kennen, bevor Sie sich für eine Meeting Recording Software entscheiden.

Warum reicht die eingebaute Aufzeichnung oft nicht aus?

Zoom, Microsoft Teams und Google Meet bieten alle eine Aufnahmefunktion. Zoom hält 55 % Marktanteil, Teams erreicht über 320 Millionen monatlich aktive Nutzer. Trotzdem suchen immer mehr Unternehmen nach Alternativen, denn die eingebauten Funktionen stoßen in der Praxis schnell an Grenzen.

Laptop-Bildschirm während eines Videocalls mit dezentem Aufnahme-Indikator in modernem Büro

Zoom aufnehmen

Wer in Zoom aufnehmen möchte, hat mehrere Optionen. Im kostenlosen Plan können standardmäßig nur Hosts lokal aufnehmen. Ab dem Pro-Plan für ca. 13 USD/Monat steht Cloud-Recording mit automatischer Transkription und 10 GB Speicher zur Verfügung. Seit 2023 ist der Zoom AI Companion in allen kostenpflichtigen Plänen ohne Aufpreis enthalten und erstellt Meeting-Zusammenfassungen. Laut einer Erhebung des Anbieters Laxis nutzen bereits 510.000 Accounts diese Funktion. Der Start ist sofort möglich, Teilnehmer werden automatisch über die Aufnahme benachrichtigt.

Allerdings reichen 10 GB nur für einige Stunden Video, die Daten liegen standardmäßig auf US-Servern und die Funktionalität ist an Zoom gebunden. Wer auch in Teams oder am Telefon aufzeichnen will, braucht ein separates Tool. Die KI-Funktionen des AI Companion werden ausschließlich in der Cloud verarbeitet, und ohne Internetverbindung funktioniert weder Cloud-Recording noch der AI Companion.

Teams-Aufzeichnung

Teams speichert Aufnahmen laut Microsoft in OneDrive oder SharePoint im eigenen Microsoft-365-Tenant, was für europäische Unternehmen dank der EU-Datenresidenz einfacher zu handhaben ist als Zooms US-Server. Der Speicher zählt allerdings gegen das OneDrive-Kontingent von 1 TB pro Nutzer, und ein einstündiges Meeting belegt laut Microsoft rund 400 MB.

Wer KI-Features will, zahlt extra. Teams Premium kostet 10 USD pro Nutzer und Monat für Intelligent Recap, Copilot sogar 30 USD für vollständige Zusammenfassungen und Rückfragen. Teams Premium hat bereits über 3 Millionen Lizenzen erreicht. Teams Free bietet keine Aufzeichnungsfunktion. Die Teams-Aufzeichnung bleibt damit an kostenpflichtige Business-Pläne gebunden. Wie bei Zoom funktioniert die Aufnahme nur innerhalb der eigenen Plattform, eine lokale Aufnahme auf dem Rechner ist nicht vorgesehen, und offline lässt sich nichts aufzeichnen.

Google Meet aufzeichnen

Wer in Google Meet aufzeichnen will, benötigt mindestens den Business Standard Plan für 13,60 EUR pro Nutzer und Monat (workspace.google.com). Die Aufzeichnungen landen automatisch im Google Drive des Organisators mit 2 TB gepooltem Speicher. Eine lokale Aufnahme auf dem eigenen Rechner bietet Google Meet nicht an.

Seit Januar 2025 sind Gemini-KI-Features wie automatische Notizen und Zusammenfassungen in allen Business-Plänen enthalten (Google Workspace Blog). Vollständige Transkripte gibt es allerdings erst ab Business Plus für 21,10 EUR pro Nutzer und Monat. Aufzeichnungen werden standardmäßig nach 3 Monaten gelöscht (support.google.com). Wer Aufzeichnungen aus Google Meet langfristig archivieren möchte, muss die Löschfristen manuell anpassen oder die Aufnahmen regelmäßig extern sichern. Wie bei Zoom und Teams funktioniert auch hier die Aufnahme nur innerhalb der eigenen Plattform, die Daten landen auf externen Servern, und als US-Unternehmen unterliegt Google dem Cloud Act.

Nachteile der drei großen Plattformen im Überblick

Zoom, Teams und Google Meet teilen drei grundlegende Schwächen. Erstens die Plattformbindung. Ob Sie in Zoom aufnehmen, eine Teams-Aufzeichnung starten oder in Google Meet aufzeichnen, jede Aufnahme funktioniert nur innerhalb der jeweiligen Anwendung. Wer morgens in Zoom sitzt, nachmittags in Teams und zwischendurch in Google Meet, verwaltet Aufzeichnungen in drei getrennten Systemen ohne zentrale Suche. Zweitens die Cloud-Pflicht. Google Meet und Teams bieten keine lokale Speicherung. Zoom erlaubt zwar lokale Aufnahmen, liefert dann aber weder Transkription noch KI-Zusammenfassung. Drittens der begrenzte Speicher. Zoom bietet nur 10 GB Cloud-Speicher pro Lizenz, Google Meet löscht Aufzeichnungen nach 3 Monaten, und bei Teams zählt jede Datei gegen das OneDrive-Kontingent von 1 TB. Für Präsenz-Meetings, Telefonate und hybride Besprechungen mit Teilnehmenden vor Ort funktionieren die Plattform-Aufnahmen gar nicht.

Warum Unternehmen nach Alternativen suchen

Der häufigste Grund ist Plattformvielfalt. Wer morgens in Zoom sitzt, nachmittags in Teams und zwischendurch telefoniert, braucht eine plattformunabhängige Meeting Recording Software, die jede Videokonferenz aufzeichnen kann. Wer für jede Plattform einzeln die KI-Erweiterung bucht, zahlt schnell doppelt oder dreifach. Dazu kommen Datenschutzbedenken, denn 73 % der Unternehmen nennen den Datenschutz als größtes Hindernis bei der Einführung von KI-Aufzeichnungstools. Und viele Teams wollen mehr als eine reine Aufnahme, etwa automatische Zusammenfassungen, Sprechererkennung und exportierbare Protokolle.

Die drei Methoden der Meeting-Aufzeichnung im Vergleich

Es gibt nicht die eine beste Meeting Recording Software, sondern drei grundverschiedene Ansätze. Der globale Markt für Meeting-Aufzeichnung und Screen-Recording lag 2025 zusammen bei über 3,5 Mrd. USD (Precedence Research). Die KI-Nutzung in Meetings stieg allein zwischen Januar und August 2024 um das 17-Fache.

1. Plattform-internes Cloud-Recording

Die in Zoom, Teams und Meet integrierte Aufnahmefunktion erzeugt nach einem Klick ein Video samt Transkript in der Cloud des Anbieters. Ein Marketing-Team mit zehn Personen, das ausschließlich in Zoom arbeitet, profitiert besonders davon. Der Teamleiter startet die Cloud-Aufnahme, das Meeting wird automatisch transkribiert und alle erhalten einen Freigabelink, ganz ohne Installation oder Einrichtung. Die Aufnahme ist sofort über einen Link teilbar, und bei Zoom lassen sich Zugriffsrechte pro Aufnahme vergeben. KI-Funktionen wie automatische Zusammenfassungen, Sprechererkennung oder Rückfragen zum Meeting-Inhalt sind in der Basisaufnahme nicht enthalten und müssen als kostenpflichtige Erweiterung separat gebucht werden.

In der Praxis zeigen sich allerdings vier wesentliche Einschränkungen. Die Aufnahme funktioniert nur innerhalb der eigenen Plattform. Wer zwischen Zoom, Teams und Meet wechselt, muss Aufnahmen in drei verschiedenen Systemen verwalten, während plattformunabhängige KI-Tools jede Konferenz-Software, Telefonate und Präsenzmeetings mit einer einzigen Lösung abdecken.

Alle Aufnahmen landen auf externen Servern und unterliegen den Nutzungsbedingungen des Anbieters, im Gegensatz zu lokalen KI-Tools, bei denen die Daten den eigenen Rechner nicht verlassen.

Viele Funktionen sind an teure Abonnements gebunden. Bei Zoom gibt es Cloud-Recording erst ab dem Pro-Plan für ca. 13 USD/Monat, der AI Companion erstellt zwar Zusammenfassungen, bietet aber keine Sprechererkennung oder durchsuchbare Transkripte mit Zeitstempeln. Teams sperrt Intelligent Recap hinter Teams Premium (10 USD/Nutzer/Monat) und vollständige KI-Zusammenfassungen hinter Copilot (30 USD/Nutzer/Monat). KI-gestützte Meeting-Tools bieten Transkription, Sprechererkennung und Zusammenfassungen dagegen bereits in der Standardlizenz für 7 bis 20 USD.

Auch der Speicher ist begrenzt. Zoom liefert nur 10 GB Cloud-Speicher, Teams rechnet Aufnahmen gegen das OneDrive-Kontingent, und wer das Limit überschreitet, muss ältere Aufnahmen löschen oder den Tarif upgraden. Lokale KI-Tools speichern auf der eigenen Festplatte ohne künstliche Obergrenze. Offline lässt sich mit Cloud-Recording nichts aufzeichnen.

2. KI-gestützte Meeting-Aufzeichnung

KI-gestützte Meeting Recording Software transkribiert Meetings automatisch, erkennt Sprecher und erstellt Zusammenfassungen mit Action Items. Top-Plattformen erreichen laut Laxis eine Transkriptionsgenauigkeit von 95 bis 97 %, und 62 % der Nutzer sparen durch diese Automatisierung mehr als vier Stunden pro Woche. Die Kosten liegen zwischen 7 und 20 USD pro Nutzer und Monat als feste Lizenz, unabhängig von der Nutzung. KI-Tools unterscheiden sich vor allem darin, wo die Verarbeitung stattfindet.

Cloud-basierte KI-Tools verarbeiten die Audiodaten auf externen Servern und liefern Ergebnisse über eine Web-Oberfläche. Sie lassen sich schnell einrichten und funktionieren plattformübergreifend über Zoom, Teams und Meet hinweg. Allerdings ändern 84 % der Meeting-Teilnehmer ihr Gesprächsverhalten, wenn sie wissen, dass eine KI-Aufzeichnung aktiv ist. Die Audiodaten werden auf den Servern des Anbieters verarbeitet, was DSGVO-Fragen aufwirft. Fällt der Anbieter aus oder stellt den Dienst ein, gehen sämtliche in der Cloud archivierten Protokolle verloren, sofern kein lokales Backup existiert. Offline funktionieren diese Dienste nicht, und für Telefonate oder Präsenzmeetings sind sie nicht nutzbar.

Lokale KI-Tools wie Jexity Meet verarbeiten die Aufnahme standardmäßig direkt auf dem eigenen Rechner. Sie nehmen das System-Audio ab und die Daten verlassen das Gerät in der Standardeinstellung nicht, was viele Datenschutzfragen gar nicht erst entstehen lässt. Diese Tools funktionieren mit jeder Konferenz-Software, mit Telefonaten und sogar mit Präsenzmeetings. Einige arbeiten vollständig offline. Sofern die rechtliche Einwilligung vorab eingeholt wurde, ist dies die diskreteste aller drei Methoden. Ohne optionales Screen-Recording wird allerdings nur Audio aufgezeichnet, geteilte Bildschirminhalte und Präsentationen werden dann nicht erfasst.

3. Bildschirmaufnahme mit Screen-Recording-Software

Screen-Recorder wie OBS Studio oder die in macOS und Windows eingebauten Bildschirmaufnahmen erfassen den gesamten Bildschirminhalt als Video. Auf dem Mac startet die Aufnahme über QuickTime oder die Tastenkombination Cmd+Shift+5, unter Windows über die Xbox Game Bar. OBS ist kostenlos und Open Source und bietet zusätzliche Kontrolle über Auflösung, Bildrate und Audio-Quellen, ohne Anmeldung bei einem Drittanbieter.

Ein Projektmanager, der einen Workshop mit geteilter Präsentation aufzeichnet, bekommt die komplette visuelle Dokumentation inklusive Chat-Verlauf und Folien. Für Schulungsvideos und Software-Demos ist diese Methode ideal, weil das fertige Video exakt das zeigt, was die Teilnehmer gesehen haben.

Die Methode hat allerdings erhebliche Einschränkungen, denn es handelt sich um reines Bildschirmabfilmen ohne jede Intelligenz. Weder Transkription noch Sprechererkennung noch KI-Zusammenfassungen sind integriert. Schon eine Stunde in Full HD belegt mehrere Gigabyte. Wer eine bestimmte Stelle sucht, muss das gesamte Video manuell durchscrollen, denn es gibt keine Suchfunktion, keine Kapitelmarken und keine automatische Inhaltsübersicht. Für ein einstündiges Meeting bedeutet das wertvolle Arbeitszeit und Mitarbeiterkosten allein für die Nachbearbeitung, nur um die relevanten Stellen zu finden und zu schneiden. Die fertige Aufnahme liegt als lokale Videodatei vor und muss über einen Filehosting-Dienst oder per E-Mail geteilt werden.

Die drei Methoden im direkten Vergleich

KriteriumCloud-RecordingKI-Aufzeichnung (Cloud)KI-Aufzeichnung (lokal)Screen-Recording
DatenschutzDaten auf Servern des Anbieters, oft in den USAVerarbeitung auf externen Servern, wirft DSGVO-Fragen aufDaten verlassen das Gerät in der Standardeinstellung nichtLokale Videodatei, Teilen über Filehosting nötig
PlattformunabhängigkeitNur innerhalb der eigenen PlattformFunktioniert plattformübergreifendFunktioniert mit jeder Konferenz-Software, Telefonaten und PräsenzmeetingsUnabhängig von der Konferenz-Plattform
KI-FeaturesNur als kostenpflichtige Erweiterung buchbarTranskription, Sprechererkennung, ZusammenfassungTranskription, Sprechererkennung, ZusammenfassungKeine
Offline-FähigkeitNicht möglichNicht möglichEinige Tools arbeiten vollständig offlineMöglich, da keine Cloud-Verarbeitung nötig
EinrichtungsaufwandEin Klick in der PlattformAnmeldung und Kalender-IntegrationZusätzlich System-Audio-Berechtigungen nötigDirekt startbar über Tastenkombination
KostenAb ca. 13 USD/Monat (Zoom Pro)7 bis 20 USD pro Nutzer und MonatVariiert je nach AnbieterKostenlos, etwa mit OBS Studio

Was kostet Meeting Recording Software?

Die Preisspanne reicht von null Euro bis über 30 USD pro Nutzer und Monat. Doch wie viel sollten Sie tatsächlich investieren?

Kostenlose Optionen und ihre Grenzen

Zooms lokale Aufnahme und die Standard-Aufzeichnung in den Teams-Business-Plänen liefern ein reines Video ohne KI-Features, also ohne automatische Transkription, ohne Sprechererkennung und ohne Zusammenfassungen. OBS Studio und die Bildschirmaufnahme von macOS und Windows sind ebenfalls kostenlos, erzeugen aber ebenfalls nur Rohmaterial. Einige KI-Anbieter bieten kostenlose Basispläne an, die allerdings entweder auf wenige Aufnahmen pro Monat begrenzt sind, nach 7 bis 14 Tagen Testphase auslaufen oder keinen Export der Ergebnisse erlauben. Keine dieser kostenlosen Optionen reicht für den täglichen Einsatz im Team aus, denn entweder fehlen entscheidende Funktionen wie Transkription und Sprechererkennung, oder die manuelle Nachbearbeitung der Rohdaten ist so zeitaufwendig, dass der vermeintliche Kostenvorteil schnell aufgefressen wird.

Bezahlte Tools im Preisvergleich

KI-gestützte Meeting-Tools kosten laut einem Vergleich des Anbieters Fellow zwischen 7 und 20 USD pro Nutzer und Monat als feste Lizenz, unabhängig davon, wie viele Meetings aufgezeichnet werden. Microsofts Copilot für Teams liegt bei 30 USD pro Nutzer und Monat zusätzlich zur bestehenden Microsoft-365-Lizenz. Manuelle Transkription wird dagegen pro Minute abgerechnet, laut Sonix zwischen 1,50 und 4,00 USD. Bei einem einstündigen Meeting bedeutet das 90 bis 240 USD manuell, während die KI-Lizenz bereits abgedeckt ist. Wer mehrere Plattformen nutzt und für jede separat KI-Features bucht, sollte die Gesamtkosten genau vergleichen, denn Zoom Pro plus Teams Premium plus Copilot summieren sich schnell auf über 50 USD pro Nutzer und Monat. Eine plattformunabhängige Meeting Recording Software, die alle Konferenzsysteme mit einer Lizenz abdeckt, ist häufig die günstigere Alternative.

Worauf sollten Sie bei der Auswahl achten?

Vier Faktoren entscheiden darüber, welche Meeting Recording Software langfristig zu Ihrem Unternehmen passt. Laut Sonix stocken 73 % der Unternehmen bereits bei der Datenschutz-Frage, noch bevor sie überhaupt ein Tool evaluieren.

Datenschutz und DSGVO-Konformität

Bevor Sie eine Videokonferenz aufzeichnen, prüfen Sie, wo die Aufnahmen verarbeitet und gespeichert werden. US-Cloud-Dienste unterliegen dem Cloud Act und können zur Herausgabe von Daten verpflichtet werden, selbst wenn die Server physisch in Europa stehen. Vollständig lokale Lösungen bieten die meiste Kontrolle, weil die Daten den eigenen Rechner nicht verlassen. EU-Anbieter ohne US-Muttergesellschaft unterliegen zumindest nicht dem Cloud Act. Besonders bei Branchen mit strengen Compliance-Vorgaben wie Steuerberatung, Kanzleien oder dem Gesundheitswesen ist eine standardmäßig lokale Verarbeitung mit Tools wie Jexity Meet oft der einfachste Weg durch eine interne Prüfung. Fragen Sie bei Cloud-Anbietern nach einem Auftragsverarbeitungsvertrag und prüfen Sie, ob die Löschung von Aufnahmen tatsächlich alle Kopien und Backups umfasst. Einen vollständigen Überblick über die rechtlichen Anforderungen finden Sie im Artikel zum Thema Meeting aufzeichnen nach DSGVO.

Plattformunabhängigkeit und Integrationen

Wie viele Konferenz-Tools nutzt Ihr Team? Wer ausschließlich in Zoom arbeitet, kommt mit der eingebauten Funktion möglicherweise aus. Wer zwischen Zoom, Teams, Meet und Telefon wechselt, braucht eine plattformunabhängige Lösung, da weder Zoom-Aufnahmen noch die Teams-Aufzeichnung plattformübergreifend funktionieren. Achten Sie auch darauf, ob das Tool mit Ihrem CRM, Projektmanagement oder Kalender integriert werden kann, damit Protokolle automatisch dem richtigen Kontakt oder Projekt zugeordnet werden. Eine Lösung, die technisch plattformunabhängig arbeitet, aber nur englischsprachige Transkripte liefert, nützt einem deutschsprachigen Team wenig.

Funktionsumfang und KI-Qualität

Nicht jedes Tool liefert dieselbe Qualität bei Transkription und Zusammenfassung. Prüfen Sie, ob die Sprechererkennung zuverlässig funktioniert. Bei einer großen Anzahl an Teilnehmenden kann die Genauigkeit um einige Prozentpunkte sinken. Achten Sie auch darauf, ob das Tool Fachbegriffe aus Ihrer Branche korrekt erkennt. Manche Lösungen bieten nur eine reine Mitschrift, andere erstellen automatisch strukturierte Protokolle mit Aufgaben, Entscheidungen und offenen Punkten. Manche KI-Tools bieten zusätzlich Rückfragen zum Meeting-Inhalt, automatische Echo-Unterdrückung für Hintergrundgeräusche, optionales Screen-Recording parallel zur Audio-Aufnahme und verschlüsselte lokale Speicherung. Achten Sie auch darauf, ob das Tool offline funktioniert und ob die Ergebnisse sofort nach dem Meeting bereitstehen oder erst nach einer Cloud-Verarbeitung verfügbar sind. Testen Sie vor dem Kauf mit einem realen Meeting, ob die Ergebnisse ohne manuelle Nachbearbeitung brauchbar sind.

Bedienbarkeit und Einrichtung

Eine Meeting Recording Software, die erst umständlich konfiguriert werden muss, wird im Alltag nicht genutzt. Prüfen Sie, wie schnell die Ersteinrichtung abgeschlossen ist und ob neue Mitarbeiter das Tool ohne IT-Abteilung installieren können. Cloud-basierte KI-Tools erfordern oft nur eine Anmeldung und eine Kalender-Integration, lokale Desktop-Apps benötigen zusätzlich System-Audio-Berechtigungen. Achten Sie darauf, wie die Sprechererkennung konfiguriert wird, ob Stimmen vorab trainiert werden müssen oder ob das Tool Sprecher automatisch unterscheidet. Die Ergebnisse sollten direkt nach dem Meeting abrufbar sein, nicht erst nach einer manuellen Nachbearbeitung. Und das Interface sollte so einfach sein, dass auch Kollegen ohne technischen Hintergrund die Aufnahmen starten, durchsuchen und teilen können.

Häufig gestellte Fragen

Wie unterscheiden sich Cloud- und lokale Meeting-Aufzeichnung?

Cloud-basierte KI-Tools verarbeiten die Aufnahme auf externen Servern und liefern die Ergebnisse über eine Web-Oberfläche. Lokale KI-Tools verarbeiten alles auf dem eigenen Rechner, die Daten verlassen das Gerät nicht. Cloud-Lösungen sind schneller eingerichtet, lokale Lösungen bieten mehr Kontrolle über den Datenschutz und funktionieren auch offline. Mit beiden Varianten lässt sich jede Videokonferenz aufzeichnen, der Unterschied liegt in der Datenhoheit.

Welche Aufzeichnungsmethode bietet die meisten Möglichkeiten?

KI-gestützte Meeting-Tools bieten den größten Funktionsumfang. Sie transkribieren automatisch, erkennen Sprecher, erstellen Zusammenfassungen mit Action Items und ermöglichen Rückfragen zum Meeting-Inhalt. Lokale Varianten bieten zusätzlich Offline-Betrieb, verschlüsselte Speicherung und funktionieren plattformübergreifend mit jeder Konferenz-Software, Telefonaten und Präsenzmeetings. Cloud-Recording liefert dagegen nur ein Video mit Basis-Transkript, und Bildschirmaufnahmen erzeugen reines Rohmaterial ohne jede KI-Unterstützung.

Brauche ich die Erlaubnis aller Teilnehmer zum Meeting aufzeichnen?

Ja. Laut DSGVO und §201 StGB ist die Einwilligung aller Beteiligten erforderlich, bevor Sie eine Videokonferenz aufzeichnen. Viele Plattformen zeigen bei aktivierter Cloud-Aufnahme eine automatische Benachrichtigung. Bei externen Tools müssen Sie die Information selbst übernehmen.

Wann lohnt sich Cloud-Aufzeichnung, wann lokale Aufnahme?

Cloud-Aufzeichnung lohnt sich, wenn schnelles Teilen und einfache Einrichtung Priorität haben. Die Teams-Aufzeichnung ist beispielsweise ideal, wenn das gesamte Unternehmen im Microsoft-365-Ökosystem arbeitet. Lokale Aufnahme ist die bessere Wahl, wenn Datenschutz, Offline-Fähigkeit oder Plattformunabhängigkeit im Vordergrund stehen. Unternehmen mit strengen Compliance-Anforderungen wie Kanzleien, Steuerberatungen oder Gesundheitswesen sollten lokale Verarbeitung bevorzugen.

Was kostet automatische Meeting-Transkription?

KI-gestützte Meeting-Tools kosten eine feste Monatslizenz zwischen 7 und 20 USD pro Nutzer, unabhängig davon, wie viele Meetings aufgezeichnet werden. Manuelle Transkription wird dagegen nach Aufwand berechnet, laut Sonix zwischen 1,50 und 4,00 USD pro Minute. Plattformeigene KI-Features wie Copilot kosten ab 30 USD zusätzlich zur bestehenden Lizenz. Wer in Google Meet aufzeichnen und KI-Transkripte nutzen will, zahlt bei Google mindestens 21,10 EUR pro Nutzer und Monat.

Quellen(22)
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Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Die Bilder sind KI-generiert.

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